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Ich bin umgezogen

Wenn ich wieder etwas zu sagen habe, dann tu ich das in Zukunft hier:

http://ulis-kleine-welt.blogspot.com/

Man sieht sich….

Frauen haben einen Schuhtick…

… so wird es auf jeden Fall gesagt.

Einer Umfrage zufolge besitzt jede zweite Frau mindestens 25 Paar Schuhe. Oha…

Demnach bin ich Frau 1, 3, 5, …. denn ich habe noch nicht einmal 10 Paar.

Wie ich darauf komme, als “nicht-Schuhtick-Haberin”?

Deswegen:

Dieser Anblick liess mich schmunzeln und an das Vorurteil: Frauen & Schuhtick denken. Als ich Siggi grinsend darauf ansprach, liess er das Paar Turnschuhe direkt im Schuhschrank verschwinden.

Und der Rest ist schnell erklärt: Zwei Paar Motorradstiefel, einmal regendicht, einmal nicht. Man(n) weiss ja nie, was das berühmte Siegerländer Wetter macht (es hält sich auf jeden Fall nicht an die Wettervorhersage)

Die Slippers gehören zum täglichen Gebrauch, genauso wie die Turnschuhe. Morgens wird kurzfristig entschieden: Was trägt Mann heute?

Ich bin da ganz unkomplizitert…

Für Schuhgeschäfte kann ich mich überhaupt nicht begeistern. Ich habe nur das, was ich wirklich brauche. Und da ich mich eh nicht so gerne herausputze, sieht mein Schuhbestand auch nicht so exklusiv aus.

Je ein paar Treckingschuhe für den Sommer und Winter. Da ich sehr gerne wandern gehe und mir die Schuhform gefällt, kommt auch nichts anderes in Frage. Für den sehr warmen Sommer kommt noch ein Paar Trecking-Sandalen dazu. Superbequem für jeden Tag, auch wenn ich mal nicht unterwegs bin. Na, und dann natürlich “Birkis” für daheim (sind keine echten Birkis, aber nennt man nicht alle Latschen so?)

Aber: Ein paar schwarze Stiefeletten kann ich mein Eigen nennen. Die ziehe ich aber selten an. Autofahren ist mit den Absätzen nicht so gut, und da ich zum Feiern meistens selbst fahre, hat sich das erledigt.

Heutzutage ist sowieso leger angesagt. Wenn ich mal weggehe, trage ich Jeans, meine schwarze Hemdbluse, Stiefeletten und meine schwarze Fleecejacke.

Stillettos und Pumps, nee, das passt einfach nicht zu mir.

Frauen & Schuhtick? Ich??….. Niemals !!!!!!

Not macht erfinderisch oder…

… warum es besser ist, Rezepte erst zu testen, bevor man sie weitergibt.

Eine Geschichte mit Happy End

Kuchen aus Backbüchern oder Rezeptheftchen müssen gelingen. So sehe ich das.
Meist ist noch ein Bild mit abgedruckt, das Appetit macht.
Der Kaffeeklatsch bei meinem Schwager am Samstagnachmittag hat schon Tradition. Ich bemühe mich immer um Abwechslung, selten gibt es einen Kuchen zweimal, es sei denn, meine beiden Herren wünschen das.Für morgen hatte ich mir einen Aprikosenkuchen mit Schmand ausgesucht, einen Blechkuchen aus dem Heft “Die besten Blechkuchen”

Hier ist das Rezept:


 Und so sollte es aussehen:

  

Mmmh, lecker, gell?

Mürbeteig soll eine Stunde im Kühlschrank ruhen. Da Siggi und ich noch fort wollten, habe ich den Teig mittags schon vorbereitet und in den Kühlschrank gepackt. Wird zwar mehr als eine Stunde, ist aber egal. Ich hatte mal einen Teig über Nacht kaltgestellt, und was soll ich sagen?
Nie hat sich ein Mürbeteig besser verarbeiten lasen als dieser.

Am späten Nachmittag waren wir wieder daheim, und ich machte mich sofort daran, den Kuchen zu backen. Während die Aprikosen abtropften und der Ofen vorheizte, habe ich die Schmandcreme bereitet. Alle Zutaten nach Rezept in die Schüssel gegeben und vermixt.
Aber Creme sieht anders aus und fühlt sich auch anders an. Das hier ist Flüssigkeit, nix Creme.
Laut Rezept sollte man die Creme über die Aprikosen geben und glattstreichen. Welche Creme? Glattstreichen? Da ist nix zum Glattstreichen…
Das Rezept gibt ja nur ein halbes Blech, man sollte einen Backrahmen um den Teig legen. Na, das wird eine schöne Sauerei geben. Die “Creme” wird mir aus dem Rahmen fliessen.
Was nun?
Wegschütten und morgen nochmal ohne die 200 ml Milch probieren?
Warum nicht in einer Springform backen? Ich habe eine 26er Form mit Auslaufschutz. 

Mürbeteig rolle ich immer zwischen zwei Lagen Backpapier aus. Das klappt super.
Aber nicht mit diesem Teig. Liess sich zwar toll ausrollen, wollte sich aber nicht so recht vom Backpapier lösen.
Gut, Springformrand auf den Teig gedrückt, überschüssigen Teig weggekratzt, Backpapier den Teig entlang ausgeschnitten und das Ganze in die Form verfrachtet. Na also, geht doch.
Für den Rand habe ich vom Teigrest Scheiben abgeschnitten und an den Formrand gedrückt (wolte aber lieber an meinen Fingern kleben)

So sah das Ganze dann aus:

Rand ausrollen ging nicht, klebte zu sehr:

  

Aus dem restlichen Teig würde ich Streusel bereiten. 

Weiter gehts, Aprikosen verteilen. Waren natürlich zu viele, aber den Rest würde ich anderweitig verwerten.

  Dann vorsichtig die “Creme” darüber gegossen und festgestellt: Aprikosen können schwimmen.
 

Liess sich dann aber noch unter drücken.

Streusel konnte ich vergessen, die saufen mir ab, zu schwer.

Erstmal in den Ofen mit dem Kuchen. Und beobachten, die Backzeit ändert sich ja, wenn man einen Blechkuchen in einen Springformkuchen verwandelt.Dann die Idee: Sollte die “Flüssigkeit” doch so nach und nach fest werden, könnte ich die Streusel vielleicht zwischendurch…..Streusel reibt man mit den Händen. Nicht mit diesem Teig…

Also präsentiere ich…*hust*…
die ersten handgeschnittenen Streusel :

 

Dann musste es schnell gehen:
Backofen auf, Kuchen raus, Streusel drauf, Kuchen rein, Ofen zu….und abwarten.

Das Ergebnis hat mich glücklich gemacht. Hier isser, der Blechkuchen aus der Springform:
So ist es doch noch zum Happy End gekommen.Vielleicht sollte ich diese Bilder an die Redaktion des Rezeptheftes schicken und mich beschweren?